Die Schwyzer Gemeinde Sattel greift dem Skigebiet Sattel-Hochstuckli unter die Arme. Sie übernimmt einen Teil der Kosten, damit ein auf die Wintersaison 2023/24 stillgelegter Skilifte wieder in Betrieb gehen kann.[RELATED]

Die Betreibergesellschaft hatte seither den Fokus zuletzt auf Skianfängerinnen und Skianfänger sowie auf Angebote gelegt, die mit wenig Schnee und geringerer Infrastruktur auskommen. Grund dafür war die angespannte Schneelage im Skigebiet, das unterhalb von 1'600 Metern über Meer liegt.

Maximal fünf Jahre Unterstützung
Wie der Gemeinderat mitteilt, stiess der Entscheid in der Bevölkerung auf Bedauern. Es habe Forderungen gegeben, den Skibetrieb für fortgeschrittene Wintersportlerinnen und Wintersportler weiterzuführen. Ohne Zuschuss von aussen sei das wirtschaftlich jedoch nicht möglich.

Die nun vereinbarte Unterstützung betrifft die Vorbereitung des Hochstucklilifts. Im ersten Jahr zahlt die Gemeinde 210'000 Franken, in den Folgejahren jeweils 80'000 Franken. Die Kosten für den täglichen Betrieb trägt weiterhin die Sattel-Hochstuckli AG. Die Stimmberechtigten sollen deswegen einen Kredit von 0,53 Millionen Franken genehmigen. Eine Informationsveranstaltung für die Bevölkerung findet am 10. April statt.

Die Unterstützung ist auf maximal fünf Jahre befristet. Der Gemeinderat begründet dies mit den klimatischen Unsicherheiten. Gleichzeitig arbeitet die Betreibergesellschaft an strategischen Überlegungen für die langfristige touristische Weiterentwicklung des Gebiets. (keystone-sda)