Die Grindelwalder Hotellerie verzeichnete von Januar bis Juni insgesamt 368 551 Logiernächte. Das entspricht einem leichten Rückgang von 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotz der nahezu stabilen Nachfrage haben sich die Herkunftsmärkte spürbar verändert.

USA und Europa gewinnen an Bedeutung

Zu den wichtigsten Wachstumsmärkten zählen die USA mit einem Plus von 10,8 Prozent. Auch Deutschland (+14,0 Prozent), die Schweiz (+2,9 Prozent) und Japan (+18,8 Prozent) legten zu. Insgesamt entwickelten sich 44 der 66 erfassten Herkunftsmärkte positiv.

Rückgänge aus Asien

Deutlich weniger Gäste reisten dagegen aus Südkorea, den Golfstaaten, Taiwan, Hongkong und Indien an. Insgesamt gingen die Logiernächte aus Asien und Ozeanien um 16,5 Prozent zurück. Die Zuwächse aus den übrigen Märkten konnten diesen Rückgang grösstenteils, aber nicht vollständig ausgleichen.

Grindelwald Tourismus wertet die Entwicklung nicht als generelle Nachfrageschwäche. Vielmehr habe sich der Marktmix verändert. Die Entwicklung der einzelnen Herkunftsmärkte soll deshalb weiter beobachtet und die Marktbearbeitung entsprechend angepasst werden. (mm)


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