Die Schweizer Parahotellerie hat von April bis Juni 3,86 Millionen Logiernächte verzeichnet. Das entspricht einem Plus von 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am 28. August mitteilte. Die inländische Nachfrage erreichte 2,6 Millionen Logiernächte und machte 68 Prozent der Gesamtnachfrage aus.[RELATED]
Ferienwohnungen verlieren deutlich
Bei den kommerziell bewirtschafteten Ferienwohnungen wurden im zweiten Quartal 985'460 Logiernächte gezählt. Das sind 8,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Gut die Hälfte der Nachfrage entfiel auf Gäste aus der Schweiz.
Die Kollektivunterkünfte, zu denen unter anderem Jugendherbergen und SAC-Hütten zählen, legten dagegen um 3,2 Prozent auf 1,32 Millionen Logiernächte zu. Rund 84 Prozent davon entfielen auf Schweizer Gäste.
Auch die Campingplätze verzeichneten ein Plus. Die Zahl der Logiernächte stieg um 4,7 Prozent auf 1,56 Millionen. Die inländische Nachfrage machte rund 70 Prozent aus.
Erstes Halbjahr bleibt im Minus
Über das gesamte erste Halbjahr betrachtet ging die Nachfrage in der Parahotellerie zurück. Die Logiernächtezahl sank gegenüber der Vorjahresperiode um 3,1 Prozent auf 8,16 Millionen.
Ausschlaggebend waren die Ferienwohnungen. Sie verzeichneten mit 3,69 Millionen Logiernächten einen Rückgang von 8,9 Prozent. Die Kollektivunterkünfte legten um 1,0 Prozent auf 2,73 Millionen Übernachtungen zu. Auf Campingplätzen stieg die Logiernächtezahl um 4,4 Prozent auf 1,73 Millionen. (keystone-sda)