Die Kurzzeitvermietung hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Was früher oft als informelles Vermietungsmodell wahrgenommen wurde, entwickelt sich heute zunehmend zu einem professionellen Hospitality-Segment mit klaren Standards, strukturierten Prozessen und hohen Qualitätsansprüchen. 

In der Schweiz macht die Kurzzeitvermietung mittlerweile rund 14 % des Beherbergungsmarktes aus – mit wachsender Bedeutung für den Tourismus. Parallel dazu steigen auch die Erwartungen der Gäste: Viele Reisende suchen heute mehr Raum, Privatsphäre und Flexibilität, als klassische Hotelstrukturen bieten können. Besonders für Familien, längere Aufenthalte oder die wachsende Gruppe von Remote-Work-Reisenden wird dieses Modell immer attraktiver.

Vom Nebenverdienst zum professionellen Hosting
Ein zentraler Teil dieses Wandels ist die zunehmende Professionalisierung der Gastgeber:innen. Erfolgreiche Anbieter arbeiten heute mit klar definierten Betriebsprozessen, professionellen Reinigungsteams, dynamischer Preisstrategie und digitaler Gästekommunikation. 

Kurzzeitvermietung entwickelt sich von einer Nebenaktivität zu einem professionellen Hospitality-Modell mit klaren Standards, Ausbildung und echter Wertschöpfung für den Schweizer Tourismus.
Marie Murer, CEO Stayly GmbH
 

Auch Ausbildung spielt dabei eine immer wichtigere Rolle. Mit Programmen wie der Hosting with Stayly Academy werden neue Gastgeber:innen gezielt geschult, damit sie ihre Unterkünfte strukturiert, nachhaltig und mit hohen Qualitätsstandards betreiben können.
Dieser Ansatz verändert die Branche spürbar: Weg von improvisierten Vermietungen hin zu professionell geführten Mikro-Hospitality-Betrieben mit klaren Abläufen und einer starken Gästeorientierung.

Gleichzeitig erkennen immer mehr Menschen das unternehmerische Potenzial dieses Modells. Kurzzeitvermietung ist für viele längst nicht mehr nur ein Nebenerwerb, sondern kann – richtig aufgebaut – zu einem strukturierten Hospitality-Business mit skalierbaren Prozessen werden.

Ein smartes Hospitality-Modell für den Tourismus
Kurzzeitvermietung ergänzt die klassische Hotellerie und erweitert das touristische Angebot in vielen Regionen. Besonders kleinere Orte, ländliche Destinationen oder Regionen mit begrenzter Hotelkapazität profitieren von zusätzlichen Übernachtungsmöglichkeiten. 

Gleichzeitig entsteht zusätzliche lokale Wertschöpfung: Reinigungsteams, Handwerksbetriebe, regionale Dienstleister oder digitale Serviceanbieter werden stärker in die touristische Infrastruktur eingebunden.

Die Professionalisierung der Kurzzeitvermietung zeigt deshalb vor allem eines: Sie ist längst Teil des modernen Hospitality-Ökosystems geworden. Wenn klare Standards, Ausbildung und verantwortungsvolles Unternehmertum im Mittelpunkt stehen, entsteht daraus ein smartes, flexibles Modell, das den Schweizer Tourismus sinnvoll ergänzt und weiterentwickelt.

[IMG 2] Eine neue Generation von Gastgeber:innen
Mit der Hosting with Stayly Academy bildet Marie Murer Gastgeber:innen aus, die Kurzzeitvermietung professionell betreiben. Im Fokus stehen klare Standards, strukturierte Prozesse und ein hochwertiges Gästeerlebnis. 

Am Hospitality Summit 2026 wird Marie Murer am 3. Juni auf der Hospitality Stage sprechen. 
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Marie Murer, CEO Stayly GmbH