Als das Swissôtel Le Plaza Basel Ende 2020 schloss, galt dies als eines der sichtbarsten Beispiele für die Krise der Stadthotellerie während der Pandemie. Nur wenige Monate später folgte jedoch bereits die Wende. Eine deutsche Hotelgruppe und ein US-Investor kündigten an, das Haus zu übernehmen und als Marriott Hotel Basel neu zu positionieren.
Internationale Marken entdecken Basel neu
Die Übernahme zeigte damals, wie stark globale Hotelketten weiterhin an Schweizer Standorten interessiert blieben. Besonders Basel galt trotz Pandemie als attraktiver Markt. Die Nähe zum Badischen Bahnhof, die internationale Pharmaindustrie und das Messegeschäft machten den Standort langfristig interessant. Mit Marriott erhielt Basel zugleich eine weltweit bekannte Marke, die im gehobenen Businesssegment neue Sichtbarkeit versprach.
Sommerserie
Die Serie «Heute vor fünf Jahren» blickt auf Meldungen zurück, die den Tourismussektor und die Hotel- sowie Gastrobranche 2021 geprägt haben.
Symbol für den Wandel der Stadthotellerie
Rückblickend steht die angekündigte Wiedereröffnung auch für einen Strukturwandel in der Branche. Viele Hotels mussten ihre Positionierung überdenken, Investoren wurden vorsichtiger, internationale Marken dagegen präsenter. Das ehemalige«Swissôtel» entwickelte sich später tatsächlich zum Basel Marriott Hotel und gehört heute erneut zu den grossen Hoteladressen der Stadt. Die damalige Übernahme ist damit nicht nur ein Eigentümerwechsel, sondern auch der Beginn einer neuen Phase für die Basler Hotellerie. (redaktion/bb)
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