Livia Bucheli lebt für das Dessert. Die 28-Jährige ist Chef Patissière im Hotel Balm in Meggen/LU. Auf ihrem Werdegang finden sich Stationen wie das «Igniv by Andreas Caminada» in St. Moritz/GR und das «Castello del Sole» in Ascona/TI. Seit 2024 ist Bucheli Teil der Schweizer Kochnationalmannschaft, wo sie gemeinsam mit Paula Obertanner die Patisserie verantwortet. [RELATED]

Meine liebste Garmethode: Ich bin Patissière, daher keine Garmethode. Für die Patisserie mag ich einfrieren, denn ich mache sehr gerne Glace und Sorbet. 

Darum bin ich Köchin geworden: Der Beruf ist sehr abwechslungsreich und es wird einem nie langweilig. Man kann immer neue Sachen lernen. 

Das würde mir der Sieg an der Koch-WM bedeuten: Der wäre mir sehr viel wert. Wir haben hart dafür gearbeitet und viel trainiert. 

So bereite ich mich auf die Koch-WM vor: Wir haben bei den Testläufen immer wieder Mentaltraining mit Andreas Fleischlin. 

Das gehört einfach nicht auf einen Teller: Minzespitzen – diese Deko ist wirklich veraltet. Es gibt so viele schöne andere Möglichkeiten, Desserts zu dekorieren.

Diese Erfahrung hat mich in meiner Laufbahn massgeblich beeinflusst: die Arbeit im Restaurant Igniv, wo ich das erste Mal alleine auf dem Patissier-Posten war und Verantwortung übernehmen konnte. 

Mein Guilty Pleasure: Ich bin ein bisschen ein Serienjunkie. Wenn eine Serie gut ist, möchte ich sie schnell fertigschauen.

Wenn ich 100 Jahre früher geboren wäre: Dann hätte ich wahrscheinlich dieselbe Neugier wie heute. Nur ohne Internet und Smartphone. Ich hätte versucht, die Chancen meiner Zeit bestmöglich zu nutzen.

Meine schlimmste Marotte: Ich schreibe sehr viele To-do-Listen.

Wenn ich für mich koche, dann gibt es Pasta.

Als Nächstes möchte ich Segeln.


Zum Culinary World Cup

Vom 21. bis zum 25. November 2026 treten 30 Nationalteams, 15 JuniorInnen-Teams und 15 Teams im Bereich Gemeinschaftsverpflegung gegeneinander an. Die Schweiz ist in allen drei Kategorien mit ihren Mannschaften vor Ort. Insgesamt bewerten 46 Jurorinnen und Juroren aus 27 Ländern die 3-Gang-Menüs der Köchinnen und Köche. Vorsitz hat Jury-Präsident und Koch Carlo Sauber. Bewertet wird nach strengen und standardisierten Vorgaben. Dazu gehören: Mise-en-Place, Hygiene, Zubereitung, Geschmack und Präsentation.

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