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Kochnationalmannschaft, Schweiz, Culinary World Cup 2026, Weltmeisterschaft, Kochen, Luxemburg
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Dossier: Culinary World Cup 2026
Kochnationalmannschaft, Schweiz, Culinary World Cup 2026, Weltmeisterschaft, Kochen, Luxemburg
Die A-Nationalmannschaft 2026 (v.l.n.r.): Mathieu Davoine, Thomas Bissegger, Dominik Altorfer, Simone Devittori, Paula Obertanner, Livia Bucheli, Sarah Bischof, Nicolas Imholz und François Goretta
Bild: Digitale Massarbeit

Dossier: Culinary World Cup 2026

Neun, um Geschichte zu schreiben

Im November treten neun Schweizer Köchinnen und Köche am Culinary World Cup in Luxemburg an der Koch-Weltmeisterschaft an. Sie könnten der Schweiz den historischen siebten WM-Titel holen. Wir stellen die Profis abseits der Küche vor.

2022 schrieb die kulinarische Schweiz Geschichte: Die Köchinnen und Köche holten am Culinary World Cup in Luxemburg insgesamt fünf WM-Titel.

  • Junioren
  • A-Nationalmannschaft
  • Community Catering
  • Regionalmannschaften
  • das Schaustück. 

Mit dem Sieg der Junioren 2014 ist die Schweiz also sechsmalige Koch-Weltmeisterin und gilt damit als erfolgreichste Nation im Wettbewerb. 

Ein Standing, das die Profis der A-Nationalmannschaft am Wold Cup  vom  21. bis 25. November 2026 festigen wollen. «htr hotelrevue» hat den Teilnehmenden in die Pfannen geschaut und wollte wissen, was sie abseits ihrer Passion bewegt.

Die Schweizer Kochnationalmannschaft 2026

Paula Obertanner: «Mein Perfektionismus motiviert mich»

Im November treten neun Schweizer Köchinnen und Köche am Culinary World Cup in Luxemburg an der Koch-Weltmeisterschaft an. Wir fühlen den Teilnehmenden auf den Zahn und stellen sie abseits des Küchenlärms vor. Heute mit Paula Obertanner.
Berit
Berit-Silja Gründlers
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Kochnationalmannschaft, Schweiz, Culinary World Cup 2026, Paula Obertanner, Patisserie
Paula Obertanner will die Schweiz mit ihren Dessertkreationen zum Weltmeistertitel führen.
Paula Obertanner will die Schweiz mit ihren Dessertkreationen zum Weltmeistertitel führen. Bild: Ronson
Bild: Ronson

Paula Obertanner liebt es, mit ihren Händen zu arbeiten. Auch ausserhalb ihres Berufes als Chefpatissière im Restaurant Igniv Zürich. Die 26-Jährige malt, bastelt und häkelt  in ihrer Freizeit. In der Koch-Nati ist sie gemeinsam mit Livia Bucheli für die Patisserie verantwortlich. Ihre liebsten Zutaten sind frische, einfache Zutaten, viel Neugier und Leidenschaft. [RELATED]

Im Alltag motivieren mich: die Liebe zum Detail und mein Perfektionismus. 

Meine liebste Zubereitungsmethode: Ich arbeite am liebsten mit Kuvertüre und Teigen. Zum Beispiel mit Hefe- oder Plunderteig.

Darum bin ich Konditorin geworden: Ich liebe es, mit Genauigkeit und Präzision Rezepte herzustellen, die fertigen Produkte auszugarnieren und sie schön anzurichten. Ausserdem habe ich eine Leidenschaft für alles, was süss ist. Egal ob Eis, Dessert oder Obst.

Das würde mir der Sieg an der Koch-WM bedeuten: Das ist ein grosses Ziel, in das ich viel Arbeit und Fleiss gesteckt habe. Ein Sieg würde mir zeigen, dass ich genau den richtigen Beruf für mich gefunden habe, der mir Spass macht und mich weit bringen kann.

So bereite ich mich auf die Koch-WM vor: Ich trainiere viel, damit ich sicher in meinen Handgriffen und im Ablauf bin. Genau zu wissen, was ich zu tun habe, gibt mir mentale Sicherheit und hilft mir gegen Stress. 

Das gehört einfach nicht auf einen Teller: ein Minzblättchen.

Diese Person hat mich in meiner Laufbahn massgeblich beeinflusst: mein Ausbildner, weil er mich immer unterstützt hat. Er hat seinen Beruf mit so viel Liebe und Energie gemacht. Das hat mich sehr motiviert. 

Mein Guilty Pleasure: Ananas auf Pizza.

Wenn ich 100 Jahre früher geboren worden wäre, wäre ich trotzdem Konditorin geworden.

Meine schlimmste Marotte: Ich bin super vergesslich.

Wenn ich für mich koche, dann gibt es Pasta mit Tomaten, Pilzen und ganz viel Zwiebeln, Knoblauch und Chili.

Als Nächstes möchte ich noch ganz viel über das Bäckerhandwerk lernen. 

Hier finden Sie fortlaufend die Interviews aller Köchinnen und Köche der Nationalmannschaft.


Zum Culinary World Cup

Vom 21. bis zum 25. November 2026 treten 30 Nationalteams, 15 JuniorInnen-Teams und 15 Teams im Bereich Gemeinschaftsverpflegung gegeneinander an. Die Schweiz ist in allen drei Kategorien mit ihren Mannschaften vor Ort. Insgesamt bewerten 46 Jurorinnen und Juroren aus 27 Ländern die 3-Gang-Menüs der Köchinnen und Köche. Vorsitz hat Jury-Präsident und Koch Carlo Sauber. Bewertet wird nach strengen und standardisierten Vorgaben. Dazu gehören: Mise-en-Place, Hygiene, Zubereitung, Geschmack und Präsentation.

Hier geht's zum Culinary World Cup. Einzeiliger Text.

Die Schweizer Kochnationalmannschaft 2026

Thomas Bissegger: «Ich bin Perfektionist – immer und überall»

Im November treten neun Schweizer Köchinnen und Köche am Culinary World Cup in Luxemburg an der Koch-Weltmeisterschaft an. Wir fühlen den Teilnehmenden auf den Zahn und stellen sie abseits des Küchenlärms vor. Heute mit Thomas Bissegger.
Berit
Berit-Silja Gründlers
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Kochnationalmannschaft, Schweiz, Culinary World Cup 2026, Thomas Bissegger, Koch, Dozent, EHL Passugg
Thomas Bissegger bereitet sich mit Golf, Geduld und Energiemanagement auf die Koch-WM 2026 in Luxemburg vor.
Thomas Bissegger bereitet sich mit Golf, Geduld und Energiemanagement auf die Koch-WM 2026 in Luxemburg vor. Bild: Ronson
Bild: Ronson

Thomas Bissegger enspannt, indem er sich herausfordert: Der 39-Jährige arbeitete bei Starkoch Daniel Humm in New York, erkochte mit seinem Team im Zürcher Restaurant «1904 Designed by Lagonda» einen Michelin-Stern und wurde bereits 2022 mit der Nationalmannschaft Kochweltmeister. Seit 2021 ist Bissegger Dozent und Programmleiter HF an der EHL Hotelfachschule Passugg. Mentalen Ausgleich findet er darin, seine Golf-Fähigkeiten zu verbessern, wie er im Interview verrät. [RELATED]

Im Alltag motiviert mich: An meiner Arbeit an der EHL Hotelfachschule Passugg schätze ich besonders, Studierende und Mitarbeitende in ihrer Entwicklung begleiten zu können. Es ist spannend zu sehen, wie sich angehende Hoteliers weiterentwickeln. Gleichzeitig bietet mir die Tätigkeit die Möglichkeit, selbst laufend Neues zu lernen und mich fachlich wie persönlich weiterzuentwickeln.

Meine liebste Garmethode: Ich liebe Röstaromen, also das Grillieren oder Rösten.

Darum bin ich Koch geworden: wegen des Ragouts meiner Grossmutter, es war der Ursprung. 

Deshalb  ist der Kochberuf wunderbar: Man lernt ein echtes Handwerk, arbeitet mit den Händen und kann gleichzeitig kreativ sein. Zudem bietet die Küche die Möglichkeit, sich stetig weiterzuentwickeln – und sich mit Talent, Disziplin und Leidenschaft bis ganz nach oben zu kochen.

Das würde mir der Sieg an der Koch-WM bedeuten: Ein absolutes Highlight und zugleich eine Bestätigung fürs ganze Team.

So bereite ich mich auf die Koch-WM vor: Ich übe mich darin, geduldig zu bleiben und mich mit voller Energie auf diese Reise einzulassen. In meiner Freizeit versuche ich zudem, meine Fähigkeiten im Golf weiterzuentwickeln – eine zusätzliche mentale Herausforderung. Beides lässt sich für mich optimal verbinden, so kann ich kontinuierlich an mir arbeiten.

Das gehört einfach nicht auf einen Teller: Banane und «Liebloses».

Diese Erfahrung hat mich in meiner Laufbahn massgeblich beeinflusst: Die Stage bei Daniel Humm: Den Moment, als er seine Mannschaft in seiner Küche in New York begrüsste, vergesse ich nie. Ich habe bis heute Gänsehaut, wenn ich daran zurückdenke. Der zweite war 2020 in Locarno, als ich meinen Michelin-Stern vom Restaurant «1904 Designed by Lagonda» zusammen mit meinem Team entgegennehmen durfte.

Mein Guilty Pleasure: Reinhardt Buhr – ein Musiker aus Kapstadt. Es gelingt ihm noch heute, dass ich mich dank seiner Klänge an Südafrika zurückerinnere.

Wenn ich 100 Jahre früher geboren worden wäre: Vielleicht hätte ich mich an der Entwicklung der Kochgeschichte beteiligen können – wer weiss?

Meine schlimmste Marotte: Perfektionist … immer und überall … 

Wenn ich für mich koche, dann gibt es Burrata, Pfirsich und frische Tomaten. Dazu ein gutes Brot. Allgemein dürfen Zitrone und Butter nie fehlen.

Als Nächstes möchte ich lernen, ein Buch zu schreiben.

Hier finden Sie fortlaufend die Interviews aller Köchinnen und Köche der Nationalmannschaft.


Zum Culinary World Cup

Vom 21. bis zum 25. November 2026 treten 30 Nationalteams, 15 JuniorInnen-Teams und 15 Teams im Bereich Gemeinschaftsverpflegung gegeneinander an. Die Schweiz ist in allen drei Kategorien mit ihren Mannschaften vor Ort. Insgesamt bewerten 46 Jurorinnen und Juroren aus 27 Ländern die 3-Gang-Menüs der Köchinnen und Köche. Vorsitz hat Jury-Präsident und Koch Carlo Sauber. Bewertet wird nach strengen und standardisierten Vorgaben. Dazu gehören: Mise-en-Place, Hygiene, Zubereitung, Geschmack und Präsentation.

Hier geht's zum Culinary World Cup. Einzeiliger Text.

Die Schweizer Kochnationalmannschaft 2026

Livia Bucheli: «Ich schreibe sehr viele To-do-Listen»

Im November treten neun Schweizer Köchinnen und Köche am Culinary World Cup in Luxemburg an der Koch-Weltmeisterschaft an. Wir fühlen den Teilnehmenden auf den Zahn und stellen sie abseits des Küchenlärms vor. Heute mit Livia Bucheli.
Berit
Berit-Silja Gründlers
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Kochnationalmannschaft, Schweiz, Culinary World Cup 2026, Livia Bucheli, Köchin, Hotel Balm, Meggen
Livia Bucheli motiviert sich vor allem mit Musik für die Koch-WM in Luxemburg.
Livia Bucheli motiviert sich vor allem mit Musik für die Koch-WM in Luxemburg. Bild: Ronson
Bild: Ronson

Livia Bucheli lebt für das Dessert. Die 28-Jährige ist Chef Patissière im Hotel Balm in Meggen/LU. Auf ihrem Werdegang finden sich Stationen wie das «Igniv by Andreas Caminada» in St. Moritz/GR und das «Castello del Sole» in Ascona/TI. Seit 2024 ist Bucheli Teil der Schweizer Kochnationalmannschaft, wo sie gemeinsam mit Paula Obertanner die Patisserie verantwortet. [RELATED]

Meine liebste Garmethode: Ich bin Patissière, daher keine Garmethode. Für die Patisserie mag ich einfrieren, denn ich mache sehr gerne Glace und Sorbet. 

Darum bin ich Köchin geworden: Der Beruf ist sehr abwechslungsreich und es wird einem nie langweilig. Man kann immer neue Sachen lernen. 

Das würde mir der Sieg an der Koch-WM bedeuten: Der wäre mir sehr viel wert. Wir haben hart dafür gearbeitet und viel trainiert. 

So bereite ich mich auf die Koch-WM vor: Wir haben bei den Testläufen immer wieder Mentaltraining mit Andreas Fleischlin. 

Das gehört einfach nicht auf einen Teller: Minzespitzen – diese Deko ist wirklich veraltet. Es gibt so viele schöne andere Möglichkeiten, Desserts zu dekorieren.

Diese Erfahrung hat mich in meiner Laufbahn massgeblich beeinflusst: die Arbeit im Restaurant Igniv, wo ich das erste Mal alleine auf dem Patissier-Posten war und Verantwortung übernehmen konnte. 

Mein Guilty Pleasure: Ich bin ein bisschen ein Serienjunkie. Wenn eine Serie gut ist, möchte ich sie schnell fertig schauen.

Wenn ich 100 Jahre früher geboren worden wäre, dann hätte ich wahrscheinlich dieselbe Neugier wie heute. Nur ohne Internet und Smartphone. Ich hätte versucht, die Chancen meiner Zeit bestmöglich zu nutzen.

Meine schlimmste Marotte: Ich schreibe sehr viele To-do-Listen.

Wenn ich für mich koche, dann gibt es Pasta.

Als Nächstes lernen möchte ich Segeln.

Hier finden Sie fortlaufend die Interviews aller Köchinnen und Köche der Nationalmannschaft.


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Vom 21. bis zum 25. November 2026 treten 30 Nationalteams, 15 JuniorInnen-Teams und 15 Teams im Bereich Gemeinschaftsverpflegung gegeneinander an. Die Schweiz ist in allen drei Kategorien mit ihren Mannschaften vor Ort. Insgesamt bewerten 46 Jurorinnen und Juroren aus 27 Ländern die 3-Gang-Menüs der Köchinnen und Köche. Vorsitz hat Jury-Präsident und Koch Carlo Sauber. Bewertet wird nach strengen und standardisierten Vorgaben. Dazu gehören: Mise-en-Place, Hygiene, Zubereitung, Geschmack und Präsentation.

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Die Schweizer Kochnationalmannschaft 2026

François Goretta: «Nachlässigkeit hat auf dem Teller nichts zu suchen»

Im November treten neun Schweizer Köchinnen und Köche am Culinary World Cup in Luxemburg an der Koch-Weltmeisterschaft an. Wir fühlen den Teilnehmenden auf den Zahn und stellen sie abseits des Küchenlärms vor. Heute mit François Goretta.
Berit
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Kochnationalmannschaft, Schweiz, Culinary World Cup 2026, François Goretta, Koch
Mit Ehrgeiz, Teamwork und einem Lächeln will François Goretta den Teamsieg an der Koch-WM für die Schweiz nach Hause holen.
Mit Ehrgeiz, Teamwork und einem Lächeln will François Goretta den Teamsieg an der Koch-WM für die Schweiz nach Hause holen. Bild: Ronson
Bild: Ronson

François Goretta ist ein echter Überflieger: 2025 gewann der damals 20-Jährige Silber an den Swiss Skills in der Kategorie «Kochen» und schloss den Wettbewerb als bester Teilnehmer der Westschweiz ab. Aktuell absolviert er die Rekrutenschule für selektionierte Truppenköche. Für den Culinary Wold Cup in Luxemburg baut Goretta auf Teamwork und Leidenschaft. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Thomas Bisegger ist er für die Vorspeisen im Wettbewerb zuständig.
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Im Alltag motiviert mich, mich immer wieder selbst zu übertreffen und alles besser, schneller und effizienter zu machen.

Meine liebste Garmethode: Rösten!

Darum bin ich Köchin geworden: Ich möchte den Menschen, die meine Gerichte geniessen, eine Freude bereiten können. Und um das zu tun, für das ich am meisten brenne

Das würde mir der Sieg an der Koch-WM bedeuten: Es wäre der Höhepunkt einer intensiven Vorbereitung für das ganze Team und eine grosse Belohnung für uns. Für mich persönlich wäre der Sieg eines der schönsten Dinge, die mir passieren könnten. 

So bereite ich mich auf die Koch-WM vor: mit dem Team während der gemeinsamen Zeit, die wir zum Proben haben. Zu Hause mit Meditation. 

Das gehört einfach nicht auf einen Teller: Nachlässigkeit!

Dieser Moment hat mich in meiner Laufbahn massgeblich beeinflusst: der Tag, an dem ich meinen ersten Wettbewerb gewonnen habe. 

Mein Guilty Pleasure: Ich liebe Foie Gras. Das ist in der Romandie sehr beliebt, in der Deutschschweiz weniger. 

Wenn ich 100 Jahre früher geboren worden wäre, wäre ich entweder Koch bei Georges Auguste Escoffier oder Pilot in den allerersten Kleinflugzeugen geworden.

Meine schlimmste Marotte: meine Ungeduld

Wenn ich für mich koche, gibt es etwas Einfaches, aber Schmackhaftes.

Als Nächstes möchte ich mehr über Wein lernen.

Hier finden Sie fortlaufend die Interviews aller Köchinnen und Köche der Nationalmannschaft.


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Vom 21. bis zum 25. November 2026 treten 30 Nationalteams, 15 JuniorInnen-Teams und 15 Teams im Bereich Gemeinschaftsverpflegung gegeneinander an. Die Schweiz ist in allen drei Kategorien mit ihren Mannschaften vor Ort. Insgesamt bewerten 46 Jurorinnen und Juroren aus 27 Ländern die 3-Gang-Menüs der Köchinnen und Köche. Vorsitz hat Jury-Präsident und Koch Carlo Sauber. Bewertet wird nach strengen und standardisierten Vorgaben. Dazu gehören: Mise-en-Place, Hygiene, Zubereitung, Geschmack und Präsentation. 

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Die Schweizer Kochnationalmannschaft 2026

Simone Devittori: «Ich habe als Kind in der Küche allerlei angestellt»

Im November treten neun Schweizer Köchinnen und Köche am Culinary World Cup in Luxemburg an der Koch-Weltmeisterschaft an. Wir fühlen den Teilnehmenden auf den Zahn und stellen sie abseits des Küchenlärms vor. Heute mit Simone Devittori.
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Kochnationalmannschaft, Schweiz, Culinary World Cup 2026, Simone Devittori, Koch, Hotel Montana, Luzern
Simone Devittori will sich bei den Zutaten auf einem Teller keine Grenzen setzen lassen.
Simone Devittori will sich bei den Zutaten auf einem Teller keine Grenzen setzen lassen. Bild: zvg
Bild: zvg

Simone Devittori legt bei seiner Arbeit Wert auf Produkte, die einen möglichst kurzen Weg zurückgelegt haben. Frische und Saisonalität sind seine liebsten Zutaten. Der 27-jährige Chef de Partie arbeitet derzeit im Art Deco Hotel Montana in Luzern und ist seit 2023 Teil der Schweizer Kochnationalmannschaft. 

Im Alltag motiviert mich: Auch bei den alltäglichen Aufgaben immer eine gewisse Portion Spass zu haben.

Meine liebste Garmethode ist das Rösten. Dabei entstehen immer interessante Aromen.

Darum bin ich Koch geworden: Weil ich schon als Kind in der Küche allerlei angestellt habe. 

Das würde mir der Sieg an der Koch-WM bedeuten: Ich wäre glücklich, dass wir unser Ziel, nach all dem Einsatz und der Zeit, die wir investiert haben, erreichen konnten. Ausserdem bin ich stolz, unser Land vertreten zu dürfen.

So bereite ich mich mental auf die Koch-WM vor: Im Team haben wir einen Mentalcoach, der uns unterstützt. Ich versuche, mit allen im Team offen zu kommunizieren – das hilft auch mental.

Das gehört einfach nicht auf den Teller: Wie wir in der Schule gelernt haben – alles, was nicht essbar ist. Für mich ist wichtig, dass alle Komponenten richtig abgeschmeckt sind. Ausserdem sollte man sich bei den Zutaten keine Grenzen setzen, denn so entstehen oft überraschende und interessante Kombinationen.

Wenn ich 100 Jahre früher geboren worden wäre, hätte ich dasselbe gemacht, wie jetzt.

Meine schlimmste Marotte: Ab und zu esse ich zu viel Schokolade. 

Wenn ich für mich koche, gibt es etwas Einfaches und Schnelles, aber mit guten Zutaten. So muss ich nicht so viel Geschirr abwaschen. 

Als Nächstes lernen möchte ich: Es ist immer schön, über die neusten Trends in der Küche informiert zu bleiben. Ich finde, man kann sowohl aus Büchern als auch über Social Media viel lernen.

Hier finden Sie fortlaufend die Interviews aller Köchinnen und Köche der Nationalmannschaft.


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Vom 21. bis zum 25. November 2026 treten 30 Nationalteams, 15 JuniorInnen-Teams und 15 Teams im Bereich Gemeinschaftsverpflegung gegeneinander an. Die Schweiz ist in allen drei Kategorien mit ihren Mannschaften vor Ort. Insgesamt bewerten 46 Jurorinnen und Juroren aus 27 Ländern die 3-Gang-Menüs der Köchinnen und Köche. Vorsitz hat Jury-Präsident und Koch Carlo Sauber. Bewertet wird nach strengen und standardisierten Vorgaben. Dazu gehören: Mise-en-Place, Hygiene, Zubereitung, Geschmack und Präsentation.

Hier geht's zum Culinary World Cup.


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Die Schweizer Kochnationalmannschaft 2026

Sarah Bischof: «Ich möchte jeden Tag besser werden»

Im November treten neun Schweizer Köchinnen und Köche am Culinary World Cup in Luxemburg an der Koch-Weltmeisterschaft an. Wir haben den Teilnehmenden auf den Zahn gefühlt und stellen sie abseits des Küchenlärms vor. Heute mit Sarah Bischof.
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Kochnationalmannschaft, Schweiz, Culinary World Cup 2026, Sarah Bischof, Les Trois Rois Basel, Köchin
Sarah Bischofs Weg zeigt immer nach Vorn. Ihr nächstes Ziel: Weltmeisterin mit der Schweizer Kochnationalmannschaft.
Sarah Bischofs Weg zeigt immer nach Vorn. Ihr nächstes Ziel: Weltmeisterin mit der Schweizer Kochnationalmannschaft. Bild: Ronson
Bild: Ronson

Sarah Bischof ist das, was man wissbegierig nennt. Die 20-Jährige hat bereits auf der MS Europa 2, einem Luxus-Kreuzfahrtschiff, als Demi Chef de Partie die Welt bereist. Dort lernte sie von internationalen Köchinnen und Köchen viel über landestypische Zubereitungsarten. Seit einem Jahr steht sie, ebenfalls als Demi Chef de Partie, im Grand Hotel Les Trois Rois Basel in der Küche und wurde kürzlich zweite beim Wettbewerb Jeunes Chefs Rôtisseurs.
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Im Alltag motiviert mich, dass ich jeden Tag besser werden und Neues lernen kann.

Meine liebste Garmethode: Sous-vide

Darum bin ich Köchin geworden: Ich arbeite gerne mit frischen Produkten. Es begeistert mich, diese zuzubereiten und kreativ auf den Teller zu bringen.

Das würde mir der Sieg an der Koch-WM bedeuten: Es würde mir zeigen, dass man als Team alles erreichen kann.

So bereite ich mich auf die Koch-WM vor: Ich habe viel von unserem Mentaltrainer gelernt, ausserdem meditiere ich regelmässig.

Das gehört einfach nicht auf einen Teller: Petersilienstrauss und Korallenhippe, das finde ich einfach schrecklich auf dem Teller.

Mein Guilty Pleasure: die Harry-Potter-Filme.

Wenn ich 100 Jahre früher geboren worden wäre, wäre ich eine Schriftstellerin gewesen.

Wenn ich für mich koche, gibt es irgendetwas Schnelles, meist ein Risotto.

Als Nächstes möchte ich Spanisch sprechen lernen.

Hier finden Sie fortlaufend die Interviews aller Köchinnen und Köche der Nationalmannschaft.


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Vom 21. bis zum 25. November 2026 treten 30 Nationalteams, 15 JuniorInnen-Teams und 15 Teams im Bereich Gemeinschaftsverpflegung gegeneinander an. Die Schweiz ist in allen drei Kategorien mit ihren Mannschaften vor Ort. Insgesamt bewerten 46 Jurorinnen und Juroren aus 27 Ländern die 3-Gang-Menüs der Köchinnen und Köche. Vorsitz hat Jury-Präsident und Koch Carlo Sauber. Bewertet wird nach strengen und standardisierten Vorgaben. Dazu gehören: Mise-en-Place, Hygiene, Zubereitung, Geschmack und Präsentation. 

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Einzeiliger Text.

Die Schweizer Kochnationalmannschaft 2026

Dominik Altorfer: «Ich bin sehr verbissen»

Im November treten neun Schweizer Köchinnen und Köche am Culinary World Cup in Luxemburg, der Koch-Weltmeisterschaft, an. Wir haben den Teilnehmenden auf den Zahn gefühlt und stellen sie abseits des Küchenlärms vor. Den Anfang macht Dominik Altorfer.
Berit
Berit-Silja Gründlers
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Kochnationalmannschaft, Schweiz, Culinary World Cup 2026, Dominik Altorfer, Koch, Roof Garden Zürich
Wenn Dominik Altorfer hinter dem Herd steht, dann immer mit grösster Leidenschaft und Konzentration.
Wenn Dominik Altorfer hinter dem Herd steht, dann immer mit grösster Leidenschaft und Konzentration. Bild: Ronson
Bild: Ronson

Dominik Altorfer kann man mit gutem Gewissen einen Koch aus Leidenschaft nennen. Der 29-Jährige ist Küchenchef und stellvertretender Geschäftsführer im Zürcher Restaurant Roof Garden. Der Betrieb liegt über den Dächern der Stadt im Globus-Gebäude an der Zürcher Bahnhofstrasse. 

Altorfer gewann den Swiss Culinary Cup 2021 und macht sich jetzt mit viel Ehrgeiz daran, mit seinen Kolleginnen und Kollegen den Weltmeistertitel in die Schweiz zu holen. [RELATED]

Im Alltag motiviert mich so ziemlich alles. Jeder Tag bringt neue Überraschungen und Erfahrungen, an denen man wachsen kann. Think big!

Meine liebste Garmethode: Confieren über längere Zeit finde ich spannend und toll.

Darum bin ich Koch geworden: Aus reiner Leidenschaft fürs Kochen, die über die Jahre immer stärker wurde.

Das würde mir der Sieg an der Koch-WM bedeuten: Für mich wäre es mit Stolz verbunden, den Titel heimzuholen. Wir werden das schaffen!

So bereite ich mich mental auf die Koch-WM vor: mit regelmässigem Mentaltraining und der Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeitsentwicklung. Ausserdem hilft mir die Unterstützung von Andreas Fleischlin, unserem Mentaltrainer. 

Das gehört einfach nicht auf einen Teller: fehlende Leidenschaft fürs Kochen.

Diese Erfahrung hat mich in meiner Laufbahn besonders beeinflusst: Das war sicherlich die Eröffnung des Restaurants Roof Garden, die ich von Beginn an begleiten durfte. An diesem Projekt bin ich persönlich und beruflich gewachsen.

Wenn ich 100 Jahre früher geboren worden wäre, wöre ich wahrscheinlich Erfinder geworden.

Meine schlimmste Marotte: Ich bin sehr verbissen, kann aber auch schlecht Nein sagen. 

Wenn ich für mich koche, gibt es etwas Einfaches: Ein Fondue oder ein Omelett.

Hier finden Sie fortlaufend die Interviews aller Köchinnen und Köche der Nationalmannschaft.


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Vom 21. bis zum 25. November 2026 treten 30 Nationalteams, 15 JuniorInnen-Teams und 15 Teams im Bereich Gemeinschaftsverpflegung gegeneinander an. Die Schweiz ist in allen drei Kategorien mit ihren Mannschaften vor Ort. Insgesamt bewerten 46 Jurorinnen und Juroren aus 27 Ländern die 3-Gang-Menüs der Köchinnen und Köche. Vorsitz hat Jury-Präsident und Koch Carlo Sauber. Bewertet wird nach strengen und standardisierten Vorgaben. Dazu gehören: Mise-en-Place, Hygiene, Zubereitung, Geschmack und Präsentation. 

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