Im Kanton Luzern sind 2,5 Millionen Logiernächte registriert worden. Das entspricht einem Plus von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Der grösste Anteil entfällt auf die Stadt Luzern. Mit 1,5 Millionen Übernachtungen vereint sie 59 Prozent des kantonalen Totals. Pro Einwohnerin und Einwohner ergibt sich ein Wert von 17,2 Logiernächten.
Regionale Unterschiede
Deutlich höher liegt dieser Wert in den Rigigemeinden. Dort wurden 38,6 Logiernächte pro Kopf gezählt. Damit weisen sie innerhalb des Kantons die höchste touristische Intensität auf.
Weggis erreicht einen Anteil von 8 Prozent an den gesamten Übernachtungen, Vitznau 3 Prozent. Auch Kriens trägt mit 5 Prozent zum Ergebnis bei.
Zu dieser Entwicklung trägt auch die Nachfrage rund um die Rigi bei. Die Rigi Bahnen verzeichneten im Jahr 1,02 Millionen Gäste, was einem Anstieg von 8 Prozent entspricht. Der Nettoerlös erhöhte sich auf 39,9 Millionen Franken. Begünstigt wurde die Entwicklung unter anderem durch gute Winterverhältnisse sowie das Jubiläum der Arth-Rigi-Bahn.
Herkunft und Saison
900'000 Logiernächte entfallen auf Gäste aus der Schweiz. Der grösste Auslandsmarkt stammt aus Amerika mit 0,5 Millionen Übernachtungen.
Rund zwei Drittel der Nachfrage fallen in die Monate Mai bis Oktober. Zuwächse gab es sowohl im Sommer- als auch im Winterhalbjahr, insbesondere zu Jahresbeginn und im Dezember.
Die Regionen Entlebuch und Willisau verzeichneten mit je 6 Prozent die stärksten Zunahmen. In der Stadt Luzern lag das Plus bei 5 Prozent. (bsg/keystone-sda)
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