Laut einer Studie des unabhängigen Marktforschungsinstituts WALR, im Auftrag der Simon-Kucher-Unternehmensberatung, wird der Reisemarkt zunehmend von der Gruppe der 14- bis 31-Jährigen dominiert. Rund die Hälfte der Gen Z und der Millennials hat 2025 mindestens zwei Reisen über fünf Tage unternommen. Mehr als 50 Prozent der Befragten geben an, ihr Reisebudget 2026 erhöhen zu wollen. [RELATED]
KI als Reisebegleiter
Das heisst aber nicht, dass diese Zielgruppe luxuriös reisen will. «Mehr Budget bedeutet nicht mehr Luxus», erklärt Alexander Dyskin, Senior Manager von Simon-Kucher. «Reisen wird teurer und viele Menschen wollen trotz steigender Kosten nicht auf Urlaub verzichten», so Dyskin weiter.
Künstliche Intelligenz gewinnt an Bedeutung in der Reiseplanung. 45 Prozent der Gen Z setzen bereits auf Tools wie ChatGPT. Damit sind diese Tools für viele junge Reisende ein selbstverständliches Planungsinstrument. Die ältere Generation dagegen zögert noch, künstliche Intelligenz als Reisegefährten einzusetzen.
Beliebte Reiseziele verlieren an Reiz
Zwei Drittel der Befragten wollen 2026 gezielt überlaufene Destinationen vermeiden. Ruhe, Individualität und faire Preise stehen im Vordergrund. Das Motto: weniger Trubel, mehr Erholung. mm/grb