Die Schweizer Jugendherbergen verzeichneten 2025 10'537 Übernachtungen mehr als im Vorjahr. Der Buchungsstand für 2026 liegt bereits 3,9 Prozent über dem Vergleichswert. CEO Janine Bunte spricht von einem qualitativ abgestützten Wachstum in einem anspruchsvollen Umfeld. 

Heimmarkt stabil, Ausland legt zu
Der Anteil der Schweizer Gäste lag bei 67,4 Prozent und normalisierte sich damit auf Vorkrisenniveau. Gleichzeitig gewann die internationale Nachfrage weiter an Dynamik. Wichtigste Herkunftsmärkte sind Deutschland, die USA, Frankreich, Grossbritannien, Südkorea und China. Besonders stark wuchs Deutschland mit einem Plus von 17,8 Prozent. Auch Spanien, Portugal, Dänemark, Finnland, Polen, Schweden und Irland verzeichneten zweistellige Zuwachsraten.

Ausbau in der Romandie und stärkere Gastronomie
Bergbetriebe profitierten von längeren Saisons und der anhaltenden Nachfrage nach naturnahen Ferien. Überdurchschnittlich entwickelte sich die Gastronomie. Rund 350'000 Mittag- oder Abendessen wurden verkauft, ein Plus von 6,9 Prozent. Die unter der Marke Yoummi geführten Restaurants positionieren sich zunehmend auch für externe Gäste – mit saisonaler, regionaler Küche zu moderaten Preisen. 

Mit neuen Standorten in Martigny sowie geplanten Eröffnungen in Genf und Neuenburg verdichten die Schweizer Jugendherbergen ihr Netz in der Westschweiz. (mm)


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