Die Schweizer Beherbergung lebt von Menschen, die mit Leidenschaft Gastgeberin und Gastgeber sind und Tag für Tag dafür sorgen, dass aus Aufenthalten bleibende Erinnerungen entstehen. Was uns verbindet, ist die Freude am Unternehmertum, die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen und der Mut, Chancen zu erkennen und zu nutzen. 2026 gibt uns die Möglichkeit, diesen gemeinsamen Weg mit frischer Energie und viel Zuversicht weiterzugehen.

2026 wollen wir als Verband noch bewusster hinhören und unser Netzwerk noch stärker nutzen. Die Schweizer Beherbergung und die Tourismusbranche sind vielfältig. Und genau diese Vielfalt macht uns stark. Im engen Austausch mit Regionalverbänden, Partnerorganisationen und politischen Entscheidungsträgern stellen wir sicher, dass die Bedürfnisse der gesamten Branche abgebildet werden – vom urbanen Stadthotel über das alpine Familienunternehmen bis zum innovativen Hospitality-Start-up. Dieses Zusammenspiel in unserem Netzwerk ermöglicht uns, Trends früh zu erkennen und Angebote zu entwickeln, die unseren Mitgliedern echten Mehrwert bieten.

Die Schweizer Beherbergung und Tourismusbranche sind vielfältig. Diese Vielfalt macht uns stark.
Martin von Moos, Präsident HotellerieSuisse

Weiterentwicklung ist nicht nur ein Anspruch an unsere Branche, sondern auch an uns selbst. HotellerieSuisse ist ein Verband, der verbindet, Orientierung gibt und pragmatische Lösungen ermöglicht. Das gelingt nur, wenn wir offen bleiben für Neues, unternehmerisch denken und unsere Angebote laufend schärfen.

Ein sichtbares Zeichen dafür ist der Umzug des Hospitality Summit. Aus «Tschüss Züri» wird «Grüessech Bärn»: Die sechste Austragung des Hospitality Summit findet in der neuen Festhalle der Bernexpo statt. Dieser Schritt ist mehr als ein Ortswechsel. Er schafft Raum für Wachstum, bringt den Anlass näher an die Westschweiz und unterstreicht die Bedeutung des Hospitality Summits als nationaler Branchentreffpunkt.

Weiterentwicklung ist nicht nur ein Anspruch an unsere Branche, sondern auch an uns selbst.
Christian Hürlimann, Direktor HotellerieSuisse

Auch politisch bietet 2026 Chancen für unsere Branche. Die Revision der SGH soll eine moderne, faire und wirkungsvolle Förderung ermöglichen, von der sowohl urbanen als auch alpinen Betriebe profitieren können. Das zusätzliche Impulsprogramm für alpine Betriebe unterstützt nicht nur den Weg Richtung Netto-Null, sondern stärkt auch die Attraktivität gerade in den Bergregionen.

Von grosser Bedeutung sind zudem die Bilateralen III. Sie sichern der Beherbergung, dem Tourismus und der gesamten Schweizer Wirtschaft Stabilität, Planbarkeit und den Zugang zum europäischen Markt ; alles zentrale Voraussetzungen für Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftlichen Erfolg. Für unsere Branche ist insbesondere die Personenfreizügigkeit entscheidend, um Talente zu gewinnen, Teams zu stärken und Investitionen langfristig planen zu können. Gemeinsam mit unseren Partnerverbänden engagieren wir uns deshalb dafür, dass die Türen zu Europa auch in Zukunft offenstehen. 

Digitalisierung ist für uns kein Selbstzweck, sondern ein Mittel, um unternehmerisch stärker zu werden. Sie hilft, Ressourcen gezielter einzusetzen, Teams zu entlasten und bessere Entscheidungen auf Basis von Daten zu treffen. Viele Betriebe nutzen diese Chancen bereits heute pragmatisch, mutig und mit Blick auf das Wesentliche. Als Verband begleiten wir diesen Weg und stellen sicher, dass unsere Mitglieder einfachen Zugang zu Wissen, Werkzeugen und Austausch haben. Dazu gehört beispielsweise der Hospitality Trendreport 2035, der in sieben Szenarien zeigt, wohin sich unsere Branche entwickeln könnte.

2026 wird ein Jahr voller Chancen und neuer Impulse. Wir sind als Branche bereit, diesen Weg gestärkt zu gestalten. Als Verband unterstützten wir Sie dabei mit praxisnaher Hilfestellung, einem starken Netzwerk und einem klaren Blick auf die Zukunft. Lassen Sie uns dieses Jahr nutzen, um miteinander weiterzukommen und die Schweizer Gastfreundschaft als das sichtbar zu machen, was sie ist: ein zeitgemässes und kraftvolles Erfolgsmodell.