Die Stanserhorn-Bahn plant mit «Stanserhorn ++» einen umfassenden Neubau bei der Bergstation. Das Projekt sieht vor, das bestehende Gebäudeensemble durch einen dreistöckigen Holz- und Glasbau zu ersetzen. Ziel ist es, das Angebot für Gäste sowie die Arbeitsbedingungen zu verbessern.
Der Entwurf stammt von der Arbeitsgemeinschaft Weitschies Krähenbühl aus Chur, die sich in einem Studienauftrag durchgesetzt hat. Die Architektur nimmt Bezug auf die Geschichte des Standorts und orientiert sich formal am früheren Berghotel.
Neuausrichtung der Infrastruktur
Die heutige Anlage ist über Jahrzehnte gewachsen und besteht aus mehreren Gebäudeteilen. Mit dem Neubau werden Gastronomie, Nebenräume und weitere Angebote an einem Ort gebündelt. Vorgesehen sind unter anderem ein Selbstbedienungsrestaurant, ein bedientes Restaurant, Bankett- und Seminarräume sowie zusätzliche Aussenflächen.
Vorgesehen sind ein Selbstbedienungsrestaurant mit 120 Plätzen, ein bedientes Restaurant mit 60 Plätzen, ein Bankettrestaurant für bis zu 150 Personen sowie Seminarräume für bis zu 150 Personen. Ergänzt wird das Angebot durch grosszügige Terrassen in Nord- und Südausrichtung sowie einen erweiterten Shop.
Reaktion auf steigende Nachfrage
Die bestehende Infrastruktur stösst zunehmend an ihre Grenzen. Seit der Inbetriebnahme der Cabrio-Luftseilbahn ist die Nachfrage deutlich gestiegen. Der Neubau soll dazu beitragen, Abläufe zu optimieren und unterschiedliche Nutzungen besser zu koordinieren.
Umsetzung ab 2028 geplant
Der Baustart ist, abhängig vom Bewilligungsverfahren, für 2028 vorgesehen, die Eröffnung für 2030. Die Investitionskosten belaufen sich auf 34 Millionen Franken. Während der Bauzeit bleibt der Betrieb aufrechterhalten, allerdings mit reduzierten Kapazitäten.
Das Projekt ist Teil einer langfristigen Weiterentwicklung des Gipfelangebots am Stanserhorn. (mm)
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