Der Nationalrat hat die Verlängerung des MWST-Sondersatzes für Beherbergungsleistungen abgelehnt. Damit ist das Geschäft jedoch noch nicht entschieden: Im Herbst berät der Ständerat die Vorlage. Stimmt er der Verlängerung zu, geht das Geschäft nochmals zurück an den Nationalrat.

Politischer Druck vor der Beratung

Mit einem Appell an den Ständerat bekräftigt die Mitte ihre Unterstützung für die Schweizer Hotellerie. Die Partei setzt sich dafür ein, den reduzierten MWST-Satz für Beherbergungsleistungen über 2027 hinaus zu verlängern. Sie verweist auf die Bedeutung des Tourismus für Bergregionen, ländliche Räume und zahlreiche Hotelbetriebe. HotellerieSuisse unterstützt den Vorstoss und lädt die Branche ein, sich daran zu beteiligen und dem Anliegen zusätzliches politisches Gewicht zu verleihen.

Betriebe können aktiv werden

Neben der Unterzeichnung des Appells empfiehlt HotellerieSuisse den Betrieben, den Austausch mit Parlamentarierinnen und Parlamentariern aus ihrem Kanton zu suchen. Übernachten diese während des Sommers in einem Hotelbetrieb, sollen sie auf die Bedeutung des MWST-Sondersatzes für die Hotellerie aufmerksam gemacht werden. Der Verband sieht trotz des Entscheids des Nationalrats weiterhin Chancen, im Parlament eine Mehrheit für die Weiterführung des reduzierten Satzes zu gewinnen. (mm)


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