Die Podcast-Serie «Die verschwundene Quelle» erzählt die Geschichte des Lötschberg-Basistunnels ausgehend von einer versiegten Quelle in St. German. In fünf Folgen rekonstruiert Herausgeberin Stefanie Salzgeber anhand von Archiven sowie Gesprächen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen die Entstehung des Jahrhundertbauwerks und dessen Folgen für die Region.
Die Serie richtet den Blick aber auch auf die Auswirkungen auf den Tourismus im Oberwallis. Vor der Eröffnung habe man mit 400'000 zusätzlichen Gästen, 60 Millionen Franken Mehrumsatz pro Jahr und 1000 neuen Arbeitsplätzen gerechnet. Recherchen und die Gespräche mit ihren Gästen führen Salzgeber zum Schluss, dass der Tunnel das Wallis touristisch und wirtschaftlich nachhaltig verändert hat.
Die Erwartungen an die neue Bahnverbindung wurden nicht nur erfüllt, sondern in vielerlei Hinsicht übertroffen.
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Vom Ausflugsziel zum Lebensraum
Das Wallis sei für Touristinnen und Touristen näher gerückt: Besonders sichtbar werde diese Entwicklung am Bahnhof Visp. 2007 wurde aus dem Provinzbahnhof ein Grossprojekt mit einer Bausumme von 150 Millionen Franken. Mit heute rund 25'000 Gästen täglich hat sich der Bahnhof zum meistfrequentierten Knotenpunkt des Kantons entwickelt – der an seine Kapazitätsgrenzen kommt.
Im Podcast spricht Salzgeber mit ihren Walliser Gästen, wie Christine Bregy, Gemeinderätin Raron, oder Ruedi Salzgeber, Präsident der Stiftung Kulturweg St. German, über diese Entwicklung und die positiven wie herausfordernden Folgen für die Region.
Die erste Folge des fünfteiligen Podcasts «Die verschwundene Quelle» erscheint ab 29. August zweiwöchentlich auf Spotify, Apple Podcasts und allen bekannten Podcast-Plattformen.
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