Die Schweizer Hotellerie verzeichnete im Februar insgesamt 3,4 Millionen Logiernächte – ein Plus von 2,9 Prozent. Sowohl inländische Gäste (1,8 Millionen, +3,2 %) als auch internationale Reisende (1,6 Millionen, +2,6 %) sorgten für Zuwächse. Damit bestätigt sich der positive Trend nach dem erfolgreichen Vorjahr.
Wichtige Herkunftsmärkte im Fokus
Deutschland bleibt der wichtigste Auslandsmarkt und legte deutlich zu: Die Zahl der Logiernächte stiegen um 12 Prozent auf 317'000. Auch die USA verzeichneten mit +5,4 Prozent ein solides Wachstum. Besonders dynamisch entwickelte sich China mit einem Anstieg auf 54'000 Übernachtungen, einem Plus von 46 Prozent.
Rückgänge gab es in mehreren europäischen Märkten. Frankreich (-10 %) und das Vereinigte Königreich (-2,8 %) verzeichneten weniger Gäste. Einen deutlichen Rückgang verzeichneten die Vereinigten Arabischen Emirate (-16 %) und Saudi-Arabien (-52 %). Rund 19'000 Logiernächten weniger (-7,1 Prozent) zählten die Statistiker bei Reisenden aus Indien.
Stabile Entwicklung seit Jahresbeginn
Bereits im Januar hatte die Branche ein Plus erzielt. Insgesamt summieren sich die Logiernächte in den ersten beiden Monaten auf 6,7 Millionen (+2,8 %). Sowohl Gäste aus dem Ausland als auch aus der Schweiz trugen gleichermassen zum Wachstum bei.
Wie sich geopolitische Entwicklungen auf die Nachfrage auswirken, wird sich erst in den kommenden Monaten zeigen. Eine erste Schätzung zum März publiziert das Bundesamt für Statistik (BFS) am 17. April, die zweite am 24. April. Die definitiven Zahlen folgen dann am 7. Mai. (grb/keystone-sda)
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