Dot Life investiert mehr als 52 Millionen Franken in zwei seiner Luganeser Hotels. Mehr als 12 Millionen Franken fliessen in die Villa Principe Leopoldo, mehr als 40 Millionen Franken in die Villa Sassa. Die Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten beginnen Ende 2026.

Für die umfangreichsten baulichen, technischen und gestalterischen Eingriffe werden beide Betriebe von Ende Dezember 2026 bis Ende April 2027 geschlossen. Anfang Mai sollen sie ihren Betrieb wieder aufnehmen. Weitere Arbeiten werden anschliessend etappenweise fortgeführt.

Villa Principe Leopoldo wird zum Jubiläum erneuert

Bei der Villa Principe Leopoldo fällt der Umbau mit dem 100-jährigen Bestehen des Gebäudes zusammen. Die Villa wurde 1926 als Residenz von Prinz Friedrich Leopold von Hohenzollern von Preussen erbaut und 1986 in ein Luxushotel umgewandelt. Seit 2000 gehört das Haus zu Relais & Châteaux.

Mit einem Investitionsvolumen von mehr als 12 Millionen Franken sollen zentrale Gäste- und Hospitality-Bereiche erneuert sowie die technische Infrastruktur modernisiert werden. Architektur und Interior Design verantwortet die Gascón Group unter der Leitung von Gabriele Gascón.

«Wir haben die besondere Chance, ein Haus mit hundertjähriger Tradition behutsam auf sein nächstes Jahrhundert vorzubereiten», sagt General Manager Matteo Maria Confalonieri.

Mehr als 40 Millionen Franken für Villa Sassa

Deutlich umfangreicher fällt das Vorhaben bei der Villa Sassa aus. Dot Life veranschlagt dafür mehr als 40 Millionen Franken. Vorgesehen sind Veränderungen in zentralen Gäste- und Hospitality-Bereichen sowie eine weitreichende technische Modernisierung. Verantwortlich für Architektur und Projektleitung ist Marco Bondini.

Das Haus soll künftig stärker als urbanes Wellnesshotel positioniert werden. «Dieses Projekt geht weit über die unmittelbare Renovierung hinaus. Es geht darum zu definieren, wofür das Hotel in den kommenden Jahren stehen soll», sagt General Manager Andrea Buffarello.

Nach der Wiedereröffnung Anfang Mai sollen insbesondere in der Villa Sassa weitere Räumlichkeiten schrittweise fertiggestellt werden.

Aufträge sollen auch ins Tessin gehen

Für beide Projekte setzt Dot Life auf Architekturbüros aus Lugano. Nach Angaben des Unternehmens sollen zudem, wo möglich, Bauunternehmen, Handwerksbetriebe, technische Spezialisten und Lieferanten aus dem Tessin berücksichtigt werden.

In und um Lugano häufen sich damit die grossen Hotelinvestitionen: Neben dem über 80 Millionen Franken schweren Delfino-Projekt plant Christian Constantin am Capo San Martino ein Resort für mehr als 100 Millionen Franken. (mm/nde)


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