Paula Obertanner liebt es, mit ihren Händen zu arbeiten. Auch ausserhalb ihres Berufes als Chefpatissière im Restaurant Igniv Zürich. Die 26-Jährige malt, bastelt und häkelt  in ihrer Freizeit. In der Koch-Nati ist sie gemeinsam mit Livia Bucheli für die Patisserie verantwortlich. Ihre liebsten Zutaten sind frische, einfache Zutaten, viel Neugier und Leidenschaft. [RELATED]

Im Alltag motivieren mich: die Liebe zum Detail und mein Perfektionismus. 

Meine liebste Zubereitungsmethode: Ich arbeite am liebsten mit Kuvertüre und Teigen. Zum Beispiel mit Hefe- oder Plunderteig.

Darum bin ich Konditorin geworden: Ich liebe es, mit Genauigkeit und Präzision Rezepte herzustellen, die fertigen Produkte auszugarnieren und sie schön anzurichten. Ausserdem habe ich eine Leidenschaft für alles, was süss ist. Egal ob Eis, Dessert oder Obst.

Das würde mir der Sieg an der Koch-WM bedeuten: Das ist ein grosses Ziel, in das ich viel Arbeit und Fleiss gesteckt habe. Ein Sieg würde mir zeigen, dass ich genau den richtigen Beruf für mich gefunden habe, der mir Spass macht und mich weit bringen kann.

So bereite ich mich auf die Koch-WM vor: Ich trainiere viel, damit ich sicher in meinen Handgriffen und im Ablauf bin. Genau zu wissen, was ich zu tun habe, gibt mir mentale Sicherheit und hilft mir gegen Stress. 

Das gehört einfach nicht auf einen Teller: ein Minzblättchen.

Diese Person hat mich in meiner Laufbahn massgeblich beeinflusst: mein Ausbildner, weil er mich immer unterstützt hat. Er hat seinen Beruf mit so viel Liebe und Energie gemacht. Das hat mich sehr motiviert. 

Mein Guilty Pleasure: Ananas auf Pizza.

Wenn ich 100 Jahre früher geboren worden wäre, wäre ich trotzdem Konditorin geworden.

Meine schlimmste Marotte: Ich bin super vergesslich.

Wenn ich für mich koche, dann gibt es Pasta mit Tomaten, Pilzen und ganz viel Zwiebeln, Knoblauch und Chili.

Als Nächstes möchte ich noch ganz viel über das Bäckerhandwerk lernen. 

Hier finden Sie fortlaufend die Interviews aller Köchinnen und Köche der Nationalmannschaft.


Zum Culinary World Cup

Vom 21. bis zum 25. November 2026 treten 30 Nationalteams, 15 JuniorInnen-Teams und 15 Teams im Bereich Gemeinschaftsverpflegung gegeneinander an. Die Schweiz ist in allen drei Kategorien mit ihren Mannschaften vor Ort. Insgesamt bewerten 46 Jurorinnen und Juroren aus 27 Ländern die 3-Gang-Menüs der Köchinnen und Köche. Vorsitz hat Jury-Präsident und Koch Carlo Sauber. Bewertet wird nach strengen und standardisierten Vorgaben. Dazu gehören: Mise-en-Place, Hygiene, Zubereitung, Geschmack und Präsentation.

Hier geht's zum Culinary World Cup. Einzeiliger Text.