Die höhere Berufsbildung stärkt Fachkräfte in ihrer Expertise sowie in Management- und Führungskompetenzen. Laut Bundesamt für Statistik (BFS) wirkt sich dies auch auf die berufliche Selbstständigkeit aus: Ein Jahr nach dem eidgenössischen Diplom arbeiten 13 Prozent der Absolventinnen und Absolventen im Haupterwerb selbstständig. Vier Jahre nach Abschluss steigt der Anteil auf 17 Prozent.
Gesundheit und Landwirtschaft prägen das Bild
Besonders hoch ist der Anteil in Bereichen, die gezielt auf eine selbstständige Tätigkeit vorbereiten. Dazu zählen etwa Gesundheit und Landwirtschaft. Bei Frauen mit eidgenössischem Diplom ist vier Jahre nach Abschluss jede Vierte selbstständig tätig. Dies hängt vor allem mit dem hohen Frauenanteil im Gesundheitsbereich zusammen. Bei Männern fällt insbesondere der landwirtschaftliche Bereich ins Gewicht.
Viele bleiben im eigenen Betrieb
Die meisten Selbstständigen waren bereits vor dem Abschluss selbstständig und führten ihre Tätigkeit danach weiter. Fast die Hälfte der Selbstständigen mit eidgenössischem Fachausweis hat ein eigenes Unternehmen gegründet, ein Viertel hat einen bestehenden Betrieb übernommen. Personen mit eidgenössischem Diplom arbeiten häufiger freiberuflich oder führen eine eigene Praxis. (mm)
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