Mit der Integration der beruflichen Grundbildung erweitert die Hotelfachschule Thun ihr Bildungsangebot. Seit dem 19. Oktober 2026 sind über 100 zusätzliche Lernende auf dem Campus. Sie absolvieren eine Ausbildung als Hotel-Kommunikationsfachfrau oder -fachmann EFZ, Restaurantfachfrau oder -fachmann EFZ oder Fachfrau beziehungsweise Fachmann Hotellerie-Hauswirtschaft EFZ. [RELATED]
Angeboten werden zudem der Studiengang zum dipl. Hôtelier-Restaurateur HF beziehungsweise zur dipl. Hôtelière-Restauratrice HF mit dem Titelzusatz Professional Bachelor, das Nachdiplomstudium Hotelmanagement sowie berufsbegleitende Weiterbildungskurse von HotellerieSuisse.
The Lab Hotel als Praxislernort
Eine zentrale Rolle im Campusmodell spielt das The Lab Hotel. Der reguläre Hotelbetrieb mit Gästen, Seminaren und Veranstaltungen dient als zusätzlicher Praxislernort. Lernende und Studierende können dort ihr theoretisches Wissen im direkten Gästekontakt anwenden.
«Unsere Lernenden und Studierenden profitieren von kurzen Wegen, einem engen Praxisbezug und einem direkten Austausch über alle Bildungsstufen und deren Karrierewege hinweg», sagt Raphaël Gaudart, Schulleiter und Site Manager der Hotelfachschule Thun.
Bildungsangebot für Fach- und Führungskräfte
Mit der Zusammenführung der Bildungsstufen will die Hotelfachschule Thun die Durchlässigkeit der Berufsbildung stärken. Das Angebot richtet sich an Berufseinsteigende, Quereinsteigende sowie angehende Fach- und Führungskräfte in Hotellerie, Gastronomie, Tourismus und Dienstleistungsmanagement.
Nach Angaben der Schule sollen auch Betriebe profitieren, indem sie Mitarbeitende entlang verschiedener Bildungs- und Karrierestufen gezielt weiterentwickeln können. Unter dem Leitgedanken «Alles unter einem Dach» will sich die Institution als Kompetenzzentrum für Hospitality-Bildung positionieren. (mm)