Mathieu Davoine kommt im Team der Nati-Köchinnen und Köche eine ganz besondere Aufgabe zuteil. Der Chocolatier aus der Romandie ist für das Schokoladenstück verantwortlich. Die Nerven zu behalten, dürfte für den 30-Jährigen ein Kinderspiel sein, hat er sich doch erst im Juli mit seiner eigenen Pâtisserie & Chocolaterie selbstständig gemacht. [RELATED]
Im Alltag motiviert mich: Durch jedes Gebäck und jede Praline Freude und Glück zu schenken.
Meine liebste Garmethode: Das Bain-Marie.
Darum bin ich Koch geworden: aus Leidenschaft für den Beruf und aus dem Wunsch, etwas zu schaffen und weiterzugeben.
Das würde mir der Sieg an der Koch-WM bedeuten: Es wäre die Verwirklichung eines Traums, der aus meiner Leidenschaft für die Schokoladenherstellung und das Kochen entstanden ist. Ausserdem wäre damit ein unermesslicher Stolz verbunden, die Schweiz an die Spitze der weltweiten Gastronomie zu führen.
So bereite ich mich auf die Koch-WM vor: Das tue ich vor allem mental, indem ich die Perfektion meiner Handgriffe, die Freude am Kreieren und den Stolz, die Schweiz zu vertreten, konzentriere.
Das gehört einfach nicht auf einen Teller: Meiner Meinung nach gehört nichts auf den Teller, das weder Geschmack, noch Textur hat und keine Emotionen überträgt.
Diese Erfahrung hat mich in meiner Laufbahn massgeblich beeinflusst: Meine Ausbildung zum Konditor und Chocolatier war ein entscheidender Meilenstein. Damals wurde mir klar, dass ich mein Leben dieser handwerklichen Exzellenz widmen möchte.
Mein Guilty Pleasure: ein Fondue mit Freunden.
Wenn ich 100 Jahre früher geboren worden wäre, hätte ich gerne in einer Epoche, in der noch alles neu erfunden werden muss, bei der Entwicklung der Pâtisserie und der Schokoladenherstellung mitgewirkt.
Meine schlimmste Marotte: Ich bin nie ganz zufrieden.
Wenn ich für mich koche, dann gibt es ein gutes Stück Fleisch mit frisch gemachten Pommes Frites.
Als Nächstes lernen möchte ich: Ich möchte lernen, was ich bisher nicht weiss. Denn in unserem Beruf bleibt man sein ganzes Leben lang ein Lernender.
Hier finden Sie fortlaufend die Interviews aller Köchinnen und Köche der Nationalmannschaft.
Zum Culinary World Cup
Vom 21. bis zum 25. November 2026 treten 30 Nationalteams, 15 JuniorInnen-Teams und 15 Teams im Bereich Gemeinschaftsverpflegung gegeneinander an. Die Schweiz ist in allen drei Kategorien mit ihren Mannschaften vor Ort. Insgesamt bewerten 46 Jurorinnen und Juroren aus 27 Ländern die 3-Gang-Menüs der Köchinnen und Köche. Vorsitz hat Jury-Präsident und Koch Carlo Sauber. Bewertet wird nach strengen und standardisierten Vorgaben. Dazu gehören: Mise-en-Place, Hygiene, Zubereitung, Geschmack und Präsentation.
Hier geht's zum Culinary World Cup. Einzeiliger Text.
