Simone Devittori legt bei seiner Arbeit Wert auf Produkte, die einen möglichst kurzen Weg zurückgelegt haben. Frische und Saisonalität sind seine liebsten Zutaten. Der 27-jährige Chef de Partie arbeitet derzeit im Art Deco Hotel Montana in Luzern und ist seit 2023 Teil der Schweizer Kochnationalmannschaft. 

Im Alltag motiviert mich: Auch bei den alltäglichen Aufgaben immer eine gewisse Portion Spass zu haben.

Meine liebste Garmethode ist das Rösten. Dabei entstehen immer interessante Aromen.

Darum bin ich Koch geworden: Weil ich schon als Kind in der Küche allerlei angestellt habe. 

Das würde mir der Sieg an der Koch-WM bedeuten: Ich wäre glücklich, dass wir unser Ziel, nach all dem Einsatz und der Zeit, die wir investiert haben, erreichen konnten. Ausserdem bin ich stolz, unser Land vertreten zu dürfen.

So bereite ich mich mental auf die Koch-WM vor: Im Team haben wir einen Mentalcoach, der uns unterstützt. Ich versuche, mit allen im Team offen zu kommunizieren – das hilft auch mental.

Das gehört einfach nicht auf den Teller: Wie wir in der Schule gelernt haben – alles, was nicht essbar ist. Für mich ist wichtig, dass alle Komponenten richtig abgeschmeckt sind. Ausserdem sollte man sich bei den Zutaten keine Grenzen setzen, denn so entstehen oft überraschende und interessante Kombinationen.

Wenn ich 100 Jahre früher geboren worden wäre, hätte ich dasselbe gemacht, wie jetzt.

Meine schlimmste Marotte: Ab und zu esse ich zu viel Schokolade. 

Wenn ich für mich koche, gibt es etwas Einfaches und Schnelles, aber mit guten Zutaten. So muss ich nicht so viel Geschirr abwaschen. 

Als Nächstes lernen möchte ich: Es ist immer schön, über die neusten Trends in der Küche informiert zu bleiben. Ich finde, man kann sowohl aus Büchern als auch über Social Media viel lernen.

Zum Culinary World Cup

Vom 21. bis zum 25. November 2026 treten 30 Nationalteams, 15 JuniorInnen-Teams und 15 Teams im Bereich Gemeinschaftsverpflegung gegeneinander an. Die Schweiz ist in allen drei Kategorien mit ihren Mannschaften vor Ort. Insgesamt bewerten 46 Jurorinnen und Juroren aus 27 Ländern die 3-Gang-Menüs der Köchinnen und Köche. Vorsitz hat Jury-Präsident und Koch Carlo Sauber. Bewertet wird nach strengen und standardisierten Vorgaben. Dazu gehören: Mise-en-Place, Hygiene, Zubereitung, Geschmack und Präsentation.

Hier geht's zum Culinary World Cup.


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