Die nichtformulierte Initiative «Ja zu Wildenstein und Schloss Bottmingen» fordert, dass der Kanton Baselland die Kulturgüter Schlossgut Wildenstein und Schloss Bottmingen dauerhaft erhält. Zudem soll er die öffentliche Zugänglichkeit der Schlösser garantieren.
Bereits eine Petition gegen einen Verkauf der Schlösser im Rahmen des Sparpakets für den Staatshaushalt hätten über 9000 Personen unterzeichnet, halten die Initianten fest. Nachdem Regierung und Landratsmehrheit die Bedenken der Bevölkerung ungenügend gewürdigt hätten, müssten deren Wünsche nun mit der Initiative unterstrichen werden.
Der Landrat hat bei der Beratung des Sparpakets am 8. März der Umwidmung der zwei Schlösser vom Verwaltungs- ins Finanzvermögen zugestimmt, um eine neue Trägerschaft zu ermöglichen. Die SP und andere Kritiker hatten dabei vergebens verlangt, die Umwidmung erst vorzunehmen, wenn Angaben zu den neuen Trägerschaften vorliegen.
Am 15. Juni hatte die Bau- und Umweltschutzdirektion mitgeteilt, dass die Basellandschaftliche Kantonalbank bereit wäre, zusammen mit andern Trägern für Wildenstein eine Stiftung zu gründen. Der Kanton brächte das Schloss im Baurecht ein. Für den Gutsbetrieb interessiere sich die Christoph Merian Stiftung (CMS); allerdings wäre dann ein Verkauf nötig, was der Landratsbeschluss nicht zulässt. (npa/sda)
baselland
Initiative zur Rettung von Baselbieter-Schlösser zustande gekommen
Branchennachwuchs
Diplomfeier bei der EHL Hotelfachschule Passugg
35 Studierende der höheren Fachhochschule an der EHL Hotelfachschule Passugg feiern ihren Abschluss als diplomierte Hôtelière-Restauratrice oder Hôtelier-Restaurateur HF.
kurz & bündig
«Man weiss immer, was Glück war, aber selten, was Glück ist»
Ingo Schlösser, der künftige Direktor im Tschuggen Grand Hotel in Arosa lebt für die Schweizer Berghotellerie, träumt von einem AC Cobra MK II und hat in seinem Kühlschrank immer Kapern vorrätig.
Sesselrücken
Tschuggen Grand Hotel unter neuer Führung
Silvana und Ingo Schlösser übernehmen ab 1. Juli von Stefan Noll die Direktion im Tschuggen Grand Hotel in Arosa.
schlösser
Gesetz für den Erhalt zweier Baselbieter Schlösser
Die in Baselland vom Volk im März angenommene nichtformulierte Initiative «Ja zu Wildenstein und Schloss Bottmingen» soll mit einer Verankerung auf Gesetzesstufe umgesetzt werden: Die Regierung beantragt dem Landrat eine entsprechende Ergänzung des Denkmal- und Heimatschutzgesetzes.
wiedereröffnung
Schloss Hünigen feierte Wiedereröffnung
Mit verschiedenen Festlichkeiten wurde das Schloss Hünigen in Konolfingen (BE) am vergangenen Wochenende wiedereröffnet. Nach dreimonatigem Umbau präsentiert sich das geschichtsträchtige Haus als 4-Sterne Veranstaltungs-Hotel mit Schwerpunkt Seminar, Bankett und Events.
kantonale abstimmungen BL
Schlösser Wildenstein und Bottmingen bleiben beim Kanton
Die Baselbieter Schlösser Wildenstein und Bottmingen bleiben in Kantonsbesitz: Die Stimmberechtigten haben eine entsprechende Volksinitiative gutgeheissen. Regierung und Parlament wollten die Schlösser dagegen im Baurecht abgeben, um Kosten zu sparen.
thun
Schloss und Gefängnis werden zum Hotel
Bis 2014 entstehen auf dem Thuner Schlossberg unter anderem ein Hotel, Gastronomieräume und ein KMU-Ausbildungszentrum. Regierungsstatthalter Marc Fritschi hat die Umbaupläne für das Neue Schloss und das Gefängnis bewilligt.
kulturgüter
BL: Gegenvorschlag zur Schlösser-Initiative
Die Baselbieter Regierung will der Initiative «Ja zu Wildenstein und Schloss Bottmingen» einen Gegenvorschlag gegenüberstellen. Das Finanzhaushaltsgesetz soll so geändert werden, dass für Schloss Wildenstein die Übergabe an eine Stiftung möglich wird. Für Schloss Bottmingen gibt es noch keine Lösung.
schloss wartensee
Neuer Schlossherr auf «Wartensee»
Der in Rorschacherberg aufgewachsene Bauingenieur Urs Räbsamen, der in Zürich und in Rorschach zahlreiche und zum Teil geschützte Häuser besitzt, hat der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen das Schloss Wartensee hoch über den Bodensee abgekauft.
Tourismusmarketing
Partnerdestinationen wachsen stärker als der kantonale Durchschnitt
Die Matterhorn Region AG blickt auf ein anspruchsvolles Geschäftsjahr zurück. Die Partnerdestinationen in wichtigen Märkten entwickeln sich besser als der Walliser Durchschnitt und gewinnen international an Sichtbarkeit.
Destinationsmarketing
St. Moritz eröffnet temporären Standort in Zürich
Mit der «Casa St. Moritz» bringt die Engadiner Destination den Sommer erstmals nach Zürich. Am Bürkliplatz wirbt sie bis am 6. Juni mit Café, Shop und Events für den Sommer.
Das Gespräch
Christophe Leyvraz: «Wir wollen Waadtländer Produkten Stolz verleihen»
Seit September 2025 leitet Christophe Leyvraz Vaud Promotion und setzt auf mehr Tourismus, mehr Regionalität – mit klaren Zielen bis 2030.
Ostschweiz
Mehr Gäste, mehr Umsatz: Säntis geht gestärkt in Umbauphase
Die Säntis-Schwebebahn AG erzielt 2025 den höchsten Umsatz ihrer Geschichte. Vor dem Unterbruch für den Bahnneubau steigen die Frequenzen auf über 416’000 Gäste.
Neuausrichtung
Neustart für Fairunterwegs mit Fokus auf nachhaltiges Reisen
Die Mitgliederversammlung entscheidet für den Fortbestand von Fairunterwegs. Künftig führt Swiss Fair Trade die Geschäftsstelle im Mandatsmodell. Ein neuer Vorstand soll Netzwerk, Projekte und nachhaltigen Tourismus stärken.
Livepodcast: «Destination Switzerland»
«Wer sind die Gäste von morgen?» mit Veronica Weisser
Im Podcast «Destination Switzerland» diskutieren Host Jürg Schmid und Veronica Weisser, Spezialistin für Schweizer Altersvorsorge, die Folgen der alternden Bevölkerung für den Tourismus.
Tourismusakzeptanz Nachgefragt
Bruno Hauswirth: «Wir optimieren die Lenkung mit den bestehenden Mitteln»
Eine aktuelle Umfrage zeigt ein Paradox in Grindelwald: 89 Prozent der Befragten empfinden den Sommer als überfüllt, gleichzeitig erkennen viele den wirtschaftlichen Nutzen des Tourismus an. Tourismusdirektor Bruno Hauswirth über Druck, Zusammenarbeit und mögliche Entlastung.
Tourismusakzeptanz
Sommerandrang beschäftigt die Bevölkerung
Der Tourismus bleibt in Grindelwald breit akzeptiert. 59 Prozent beurteilen ihn positiv. Gleichzeitig empfinden 89 Prozent das Gästeaufkommen im Sommer als zu hoch. Die neue Umfrage zeigt aber Handlungsbedarf bei Spitzenzeiten.
Wallis
Saastal: Mehr Gäste, mehr Frequenzen, neue Angebote
Das Saastal schliesst die Wintersaison mit rund fünf Prozent mehr Logiernächten ab. Auch Bergbahnen und öffentlicher Verkehr erreichen Bestwerte. Nun setzt die Destination im Sommer auf neue Familien-, Bike- und Bergerlebnisse.