François Goretta ist ein echter Überflieger: 2025 gewann der damals 20-Jährige Silber an den Swiss Skills in der Kategorie «Kochen» und schloss den Wettbewerb als bester Teilnehmer der Westschweiz ab. Aktuell absolviert er die Rekrutenschule für selektionierte Truppenköche. Für den Culinary Wold Cup in Luxemburg baut Goretta auf Teamwork und Leidenschaft. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Thomas Bisegger ist er für die Vorspeisen im Wettbewerb zuständig.
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Im Alltag motiviert mich, mich immer wieder selbst zu übertreffen und alles besser, schneller und effizienter zu machen.
Meine liebste Garmethode: Rösten!
Darum bin ich Köchin geworden: Ich möchte den Menschen, die meine Gerichte geniessen, eine Freude bereiten können. Und um das zu tun, für das ich am meisten brenne
Das würde mir der Sieg an der Koch-WM bedeuten: Es wäre der Höhepunkt einer intensiven Vorbereitung für das ganze Team und eine grosse Belohnung für uns. Für mich persönlich wäre der Sieg eines der schönsten Dinge, die mir passieren könnten.
So bereite ich mich auf die Koch-WM vor: mit dem Team während der gemeinsamen Zeit, die wir zum Proben haben. Zu Hause mit Meditation.
Das gehört einfach nicht auf einen Teller: Nachlässigkeit!
Dieser Moment hat mich in meiner Laufbahn massgeblich beeinflusst: der Tag, an dem ich meinen ersten Wettbewerb gewonnen habe.
Mein Guilty Pleasure: Ich liebe Foie Gras. Das ist in der Romandie sehr beliebt, in der Deutschschweiz weniger.
Wenn ich 100 Jahre früher geboren worden wäre, wäre ich entweder Koch bei Georges Auguste Escoffier oder Pilot in den allerersten Kleinflugzeugen geworden.
Meine schlimmste Marotte: meine Ungeduld
Wenn ich für mich koche, gibt es etwas Einfaches, aber Schmackhaftes.
Als Nächstes möchte ich mehr über Wein lernen.
Zum Culinary World Cup
Vom 21. bis zum 25. November 2026 treten 30 Nationalteams, 15 JuniorInnen-Teams und 15 Teams im Bereich Gemeinschaftsverpflegung gegeneinander an. Die Schweiz ist in allen drei Kategorien mit ihren Mannschaften vor Ort. Insgesamt bewerten 46 Jurorinnen und Juroren aus 27 Ländern die 3-Gang-Menüs der Köchinnen und Köche. Vorsitz hat Jury-Präsident und Koch Carlo Sauber. Bewertet wird nach strengen und standardisierten Vorgaben. Dazu gehören: Mise-en-Place, Hygiene, Zubereitung, Geschmack und Präsentation.
Hier geht's zum Culinary World Cup.
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