Es ist Samstagabend, der Gastraum ist voll besetzt. Die erste Bestellung beim Gast ist wenig überraschend: Wasser. «Die meisten Gäste schauen die Getränkekarte gar nicht erst an, sondern bestellen direkt eine Flasche Wasser», sagt Patrik Erne vom Restaurant Blume in Baden.
Das Restaurant Blume liegt mitten in der Badener Altstadt, ein Haus mit Geschichte: Seit über 600 Jahren gibt es das Hotel, geführt wird der Familienbetrieb seit 23 Jahren von Patrik Erne und seinem Bruder, Silvio Erne. Seit einigen Jahren tragen sie das Label Swiss Historic Hotel. Das historische Haus muss verschiedene Punkte erfüllen – unter anderem wird viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt.
Kleine Änderung, grosse Wirkung
Patrik Erne störte sich schon länger an der Trinkwassersituation im Hotel – und genau diese wollte er nun angehen: «Wir haben in der Schweiz sehr gutes Trinkwasser, es macht also keinen Sinn, sich Wasser in Flaschen liefern zu lassen.» Der Transport, die Kühlsituation, das viele Leergut: Das Lager vom Hotel Blume ist im Keller. Die Mitarbeitenden mussten täglich 18 Stufen runter mit leeren Harassen und dann wieder 18 Stufen mit vollen Harassen hoch.
«Also suchten wir nach Alternativen und wurden dann durch meine Frau auf BWT aufmerksam, die bereits einen Wasserspender von BWT im Büro hatte.» Jetzt steht eine BWT Wasserbar ganz in der Nähe des Gastraums. «Für den Ablauf ist das eine enorme Erleichterung», sagt Patrik Erne. Seine Mitarbeitenden waren zunächst noch etwas skeptisch, diese wich aber schnell der Begeisterung. «Es dauert immer etwas, bis Veränderungen angenommen werden – das ist normal.» Und ergänzt: «Aber alles, was die Arbeit erleichtert, wird am Ende positiv aufgenommen.»
Kostenfreies Testmodell
«Wir haben extra ein Testkonzept entwickelt», sagt Cyril Salzmann, Leiter Verkauf BWT Wasserbar. Wer noch unentschlossen ist, kann eine Anlage einige Wochen testen. «So erleben die Kunden die Vorteile direkt und wollen das Gerät danach oft gar nicht mehr zurückgeben.»
Auch das Restaurant Blume wurde zunächst mit einem Testgerät ausgestattet und konnte so überzeugt werden. Während der Testphase stellte sich jedoch heraus, dass die Kapazität des Geräts zu gering war. Deshalb wurde es einfach durch ein leistungsstärkeres Modell ersetzt, das mehr Wasser auf einmal liefern kann.
Heute steht im Hotel Blume das Wasserbar-Modell «BWT Bar70» mit der Kühleinheit «Bar30». Sie hat eine hohe Leistung von 90 Litern pro Stunde. Die Ausschanksäule verfügt über drei Tasten für gekühltes stilles und Sprudelwasser, sowie ungekühltes stilles Wasser. Die Anlagen können direkt bei BWT Aqua AG gekauft oder gemietet werden.
Lokales «Badener Wasser»
Auch bei den Gästen musste sich das neue Wasser zuerst etablieren. Patrik Erne: «Am Anfang haben die Kunden noch nach Mineralwasser gefragt, aber das ging mit der Zeit vorbei.» Das Serviceteam erklärt, dass das lokale Trinkwasser gefiltert, aufbereitet und mit Magnesium angereichert wird. Im Restaurant Blume wird bewusst von «Badener Wasser» gesprochen, das in speziellen Glasflaschen serviert wird.
Das kommt bei den Gästen gut an. Entscheidend sei die Transparenz. Inzwischen ist die Wasserbar seit mehreren Jahren in Betrieb. «Für viele Gäste geht es nahtlos in das über, was sie als klassisches Wasser kennen», sagt Patrik Erne. «Missverständnisse gibt es kaum. Einzelne Gäste fragen scherzhaft, ob es sich dabei um Thermalwasser handelt– ansonsten ist das Feedback durchweg positiv.»
Nachhaltigkeit als weiterer Effekt
Als Swiss Historic Hotel setzt das Hotel Blume auf Nachhaltigkeit. «Nachhaltigkeit ist im Betrieb kein Marketingthema, sondern eine Frage der Haltung», erklärt Patrik Erne. «Wir sind zertifiziert, setzen auf Wärmepumpen, reduzieren Drucksachen und prüfen weitere bauliche Massnahmen – soweit es die denkmalgeschützte Bausubstanz zulässt». Photovoltaik sei zum Beispiel nicht möglich.
Die Umstellung beim Trinkwasser fügt sich in dieses Gesamtbild ein. Weniger Lieferfahrten, kein Leergut, weniger Energieverbrauch durch Kühlgeräte. «Man tut etwas Sinnvolles – und wenn man darüber spricht, ist das positiv», betont Patrik Erne. Am Ende spiele auch die Wirtschaftlichkeit eine Rolle. «Wenn die Marge stimmt, der Betrieb effizienter wird und es eine Arbeitserleichterung für die Mitarbeitenden ist, sagt niemand Nein.»
Ein ehrliches Produkt
Die Zusammenarbeit mit BWT beschreibt Patrik Erne als unkompliziert. Zu Beginn habe es kleinere technische Anpassungen gegeben, etwa bei der Luftzufuhr der Kühleinheit. Heute beschränke sich der Kontakt auf Serviceankündigungen und Besuche des regionalen Aussendienstes. Patrik Erne’s Fazit fällt positiv aus: Die Wasserbar sei kein Ersatz für alles, sondern eine Dienstleistung, die an den richtigen Stellen eingesetzt werden müsse. «Man bringt das Wasser dorthin, wo man es braucht – und spart sich viele Wege.» Für ihn überwiegen die Vorteile klar: Arbeitserleichterung, weniger interne Logistik, ein stimmiges Nachhaltigkeitsargument und besonders, dass seine Mitarbeitenden weniger Kisten schleppen müssen.
BWT Wasserbar: Trinkwasser von der Zapfsäule
Die BWT Aqua AG, mit Sitz in Aesch (BL), hat spezielle Wasser-Stationen für die Gastronomie entwickelt. Über diese kann lokales Trinkwasser direkt an der Bar gezapft werden. Dabei wird das Leitungswasser gefiltert und mit Magnesium angereichert – so entfallen das Bestellen, Lagern und Transportieren von Wasserflaschen. Gastronomen können eine BWT Wasserbar kostenlos testen.
Mehr Informationen finden Sie auf:bwt.com
Dieser Fachartikel ist in Zusammenarbeit mit BWT entstanden.
Cyril Salzmann, Leiter Verkauf BWT Wasserbar