Treffpunkt Gastia
Die Gastia findet vom 22. bis 24. März bei den Olma-Messen in St. Gallen statt. Fokus: KI, Regionalität und Nachwuchs.
Website  Fachmesse Gastia 
 

Viviane Stadler, die Gastia geht in die vierte Ausgabe: Wo setzen Sie inhaltlich gegenüber dem Vorjahr die deutlichsten neuen Akzente?
Die Fachmesse baut bewusst auf dem auf, was sich bewährt hat, setzt aber inhaltliche Schwerpunkte: Das Fokusthema künstliche Intelligenz ist kein einzelner Programmpunkt, sondern zieht sich durch die ganze Messe. Auch das Forum und die Sonderschau «Fokus KI» sind inhaltlich darauf ausgelegt. Neu kommt mit dem «KI Summit» zudem ein Format hinzu, das den Austausch und das Wissen zusätzlich vertieft.

Künstliche Intelligenz erhält mehr Raum. Was war ausschlaggebend dafür, dieses Thema stärker ins Zentrum zu rücken?
Wir stellen in Gesprächen mit Betrieben fest, dass künstliche Intelligenz vom abstrakten Zukunftsthema zum konkreten Arbeitsinstrument geworden ist. Viele fragen sich nicht mehr, ob sie sich damit befassen sollen, sondern wie sie das tun können. Es geht uns darum, aufzuzeigen, wo KI entlasten kann.

Wo beispielsweise?
Etwa bei Arbeitsprozessen oder bei der Planung. Wir zeigen aber auch, wo der Mensch weiterhin zentral bleibt.

Der Tag des Nachwuchses geht in die zweite Runde und wird erneut von Lernenden mitgestaltet. Was haben Sie aus der Premiere gelernt?
Dass das Bedürfnis nach Orientierung und Austausch bei jungen Menschen gross ist. Die Resonanz der rund 150 Teilnehmenden war durchwegs positiv.

Das Programm entsteht in Zusammenarbeit mit der EHL Hotelfachschule Passugg. Wie lautet das Motto?
Es lautet «Von Lernenden für Lernende». Der Fokus liegt in diesem Jahr noch stärker auf Interaktion und persönlichen Gesprächen mit den Ausstellenden und den Branchenvertretenden.

Erstmals findet der Regio-Tag als eigene Sonderschau im Rahmen der Gastia statt. Worum geht es dabei?
Organisiert vom Trägerverein Culinarium, bringt er mit Impulsreferaten und Marktständen regionale Produzentinnen und Gastronomen zusammen. Am Dienstag, 24. März, wird zudem der Culinarium-König gewählt. Das ist eine Auszeichnung für Betriebe, die sich regional engagieren und mit innovativen Ideen überzeugen.

Die Gastia positioniert sich als Branchentreffpunkt mit hoher Gesprächsqualität. Welche Formate sorgen dafür, dass aus Begegnungen echte Fachgespräche entstehen?
Die Gastia fördert Formate, die Begegnungen erleichtern: Forumsgespräche, Stammtische und der beliebte After-Fair-Apéro. Wir setzen bewusst Themen, die zu Diskussionen anregen und verschiedene Perspektiven zusammenbringen.

Wie entwickeln Sie den Bereich Nachhaltigkeit weiter, ohne ihn als Schlagwort überzustrapazieren?
Nachhaltigkeit ist in der Branche längst Teil des Alltags und entsprechend an der Gastia kein isoliertes Thema. Sie zeigt sich an verschiedenen Orten der Messe. Gerade KI kann ein Treiber sein, um Prozesse effizienter zu gestalten, Ressourcen zu schonen und Betriebe zu entlasten.


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