Die Lobby des Kursaal Bern war gut gefüllt: Jugendliche informierten sich, führten Gespräche oder warteten auf eine Führung durch den Betrieb. Rund 150 Personen nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und sich über Ausbildungswege in der Branche zu informieren.
«Bei ‹Please Disturb› erleben Jugendliche die Vielfalt unserer Berufe im direkten Austausch mit Lernenden und Ausbildungsverantwortlichen», sagt Kursaal-CEO Kevin Kunz. Das Interesse sei entsprechend gross gewesen.
Und das nicht nur in Bern – auch in Luzern und Zürich konnten neugierige Berufsanwärterinnen- und wärter Lernenden über die Schulter schauen. Der Regionalverband Bern+Mitteland, die Sektionen Luzern Hotels und Zürich von HotellerieSuisse führten «Please Disturb» in diesem Jahr erneut durch. Seit 2023 liegt Verantwortung und Organsiation der Durchführung bei den Regionalverbänden. [RELATED]
Berufe praktisch erleben
Die Jugendlichen in Bern konnten an verschiedenen Posten im Kursaal selbst aktiv werden. Sie fuhren mit der Putzmaschine durch das Kursaal Forum, dekorierten Ostereier, verzierten Gebäck, mixten Mocktails oder übten Serviettenfalten. Auch an der Réception erhielten sie Einblicke in den Alltag der Hotelkommunikation.
Die 14-jährige Eva Hügli hat bereits klare Vorstellung. Sie interessiert sich besonders für den Beruf Hotelkommunikation und sagt: «Arbeiten im Hotel ist cool.»
Neue Perspektiven auf die Branche
Viele Jugendliche nutzten den Anlass, um erste Einblicke für ihre Berufswahl zu gewinnen. Neben konkreten Tätigkeiten standen auch Gespräche im Zentrum. Hoteldirektorin Karin Kunz betont: «Wir möchten zeigen, wie vielseitig unsere Branche ist und wie viel Teamarbeit dahintersteckt.» Auch der 15-jährige Alex Steinhauer weiss bereits, wohin sein Weg führen soll: Er strebt eine KV-Lehre im Hotel an. «Please Disturb» habe ihn in seinem Berufswunsch bestärkt.
